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Über's Sterben reden - 4 Impulse

  • Autorenbild: Rina Nowak
    Rina Nowak
  • 3. Juni
  • 1 Min. Lesezeit

Wie beginne ich ein Gespräch über's Sterben und den Tod mit nahen Menschen, zB. mit meinen älter-werdenden Eltern oder mit meiner Partnerin?


Was sind mögliche Eisbrecher? Wie gehe ich mit Abblocken um?


1) Ich-Botschaften verwenden: was genau sorgt dich bzgl des betroffenen Menschen? Über was machst du dir immer wieder Gedanken? Beschreibe diese so genau wie möglich. Das nimmt den Druck weg vom Gegenüber und gibt Raum für ein wirkliches Gespräch.


2) W-Fragen verwenden (Wie, Warum, Weshalb?), JA/NEIN-Fragen vermeiden. Das kann mehr Raum geben, die Innenwelt deines Gegenübers zu erkunden und zu verstehen, wo genau er/sie gerade steht.


3) Eisbrecher-Möglichkeiten: Für manche kann das Handfeste der Öffner für ein Sprechen über das Sterben und den Tod sein, zB. eine Patientenverfügung über medizinische Maßnahmen am Lebensende oder die Bestattungsvorsorge zur Bestattungswahl. Viele empfinden es leichter, über greifbare Dinge zu reden.

Für andere wiederum kann eher das Immaterielle und Zwischenmenschliche ein Türöffner sein, zB. eine spirituelle Patientenverfügung, welche sich mit psychosozialen, seelischen und emotionalen Bedürfnissen am Lebensende auseinander setzt.


4) Abblocken kann sich mit der Zeit verändern, wenn die dahinter liegende Emotion ausgedrückt werden darf und Verständnis erfährt. Möglicherweise reicht dann ein wirklich gefühltes "Ich verstehe dich", vielleicht ist es aber auch komplexer. Melde dich gerne bei mir, wenn du dafür eine Beratung brauchen könntest.

1000-jährige Linde
1000-jährige Linde


 
 
 

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